Messgerät - Telefontechnik
Gossen Erlangen - Bayern
Fa. Gossen Erlangen / Bayern Bild 715
Herstellungsjahr: ca. 1955
Bezeichnung: Zungenfrequenzmesser aus Prüfschrank Post 7 bis 13 Hz.
Beschreibung: Ein Zungenfrequenzmesser ist ein elektromechanisches Messgerät zur Bestimmung der Frequenz einer Wechselspannung. Er unterscheidet
sich durch seine Funktionsweise ( mehrere Biegeschwinger, die jeweils
einzeln in Resonanz geraten ) und dadurch eingeschränkten
Messbereich von anderen digitalen und analogen Frequenzmessern.
Der Zungenfrequenzmesser nach Hartmann – Kempf ist in Abb. 1 im Schnitt dargestellt. Eine Anzahl Stahlzungen 1 ist in einem Halter 2 festgeklemmt. Sie tragen an ihrem rechten Ende eine kleine, weiß lakierte Fahne 3, die im Ausbruch einer Skala steht und im Abb.4 von vorn gesehen gezeichnet ist.
Zwischen der oberen und unteren Reihe der Stahlzungen in Abb. 1 steht ein Elektromagnet 4, durch dessen Wicklung 5 ein Wechselstrom von der Frequenz ( f ) fließt.
Die Kraftlinien des Magnetfeldes schließen sich zum Teil über die Stahlzungen; bei jedem Wechsel werden die Zungen einmal etwas angezogen mit einer Kraft, die eine mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Durchbiegung der Zunge zur Folge hat. Diese kleine Kraft reicht aber aus, um diejenige Zunge, deren Eigenschwingungszahl mit der Wechselzahl des Elektromagnetischen Feldes übereinstimmt, schon nach einigen Impulsen zu einer gut sichtbaren Schwingungsamplitude zu bringen.
Techn. Daten und Details von Alte - Messtechnik, und aus Unterlagen Palm / Hartmann & Braun von 1928 und teils selbst Erstellt.

Technische Daten
Das Messgerät besitzt ein Spannunbgsbereich mit 60 Volt getaktete Gleichspannung.
Der Frequenzbereich liegt in der mitte der Anzeige bei exakt 10 Hz.
Beginnend bei 7 bis 13 Hz.
Geprüft wurde der Wählimpuls der Wählscheibe ( Ziffer „ O „ ) sind gleich zehn Impulse.
Der Zungenfrequenzmesser nach Hartmann – Kempf ist in Abb. 1 im Schnitt dargestellt. Eine Anzahl Stahlzungen 1 ist in einem Halter 2 festgeklemmt. Sie tragen an ihrem rechten Ende eine kleine, weiß lakierte Fahne 3, die im Ausbruch einer Skala steht und im Abb.4 von vorn gesehen gezeichnet ist.
Zwischen der oberen und unteren Reihe der Stahlzungen in Abb. 1 steht ein Elektromagnet 4, durch dessen Wicklung 5 ein Wechselstrom von der Frequenz ( f ) fließt.
Die Kraftlinien des Magnetfeldes schließen sich zum Teil über die Stahlzungen; bei jedem Wechsel werden die Zungen einmal etwas angezogen mit einer Kraft, die eine mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Durchbiegung der Zunge zur Folge hat. Diese kleine Kraft reicht aber aus, um diejenige Zunge, deren Eigenschwingungszahl mit der Wechselzahl des Elektromagnetischen Feldes übereinstimmt, schon nach einigen Impulsen zu einer gut sichtbaren Schwingungsamplitude zu bringen.