Messgerät - Telefontechnik


Hartmann & Braun - Frankfurt a/M.


Zungenfrequensmesser nach Kempf - Polwechsler von Hartmann & Braun - Fertigungsjahr 1924
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Hartmann & Braun Frankfurt a/M                         Bild 714

 

Herstellungsjahr:      1924    

 

Bezeichnung:               Zungenfrequenzmesser nach Kempf – Polwechsler 90 bis 105 Hz.

 

Beschreibung:             Ein Zungenfrequenzmesser ist ein elektromechanisches Messgerät zur                                           Bestimmung der Frequenz einer Wechselspannung. Er unterscheidet

                                          sich durch seine Funktionsweise ( mehrere Biegeschwinger, die jeweils

                                          einzeln in Resonanz  geraten ) und dadurch eingeschränkten

                                          Messbereich von anderen digitalen und analogen Frequenzmessern.

 

Der Zungenfrequenzmesser nach Hartmann – Kempf ist in Abb. 1 im Schnitt dargestellt. Eine Anzahl Stahlzungen 1 ist in einem Halter 2 festgeklemmt. Sie tragen an ihrem rechten Ende eine kleine, weiß lakierte Fahne 3, die im Ausbruch einer Skala steht und im Abb.4 von vorn gesehen gezeichnet ist.

 

Zwischen der oberen und unteren Reihe der Stahlzungen in Abb. 1 steht ein Elektromagnet 4, durch dessen Wicklung 5 ein Wechselstrom von der Frequenz ( f ) fließt.

 

Die Kraftlinien des Magnetfeldes schließen sich zum Teil über die Stahlzungen; bei jedem Wechsel werden die Zungen einmal etwas angezogen mit einer Kraft, die eine mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Durchbiegung der Zunge zur Folge hat. Diese kleine Kraft reicht aber aus, um diejenige Zunge, deren Eigenschwingungszahl mit der Wechselzahl des Elektromagnetischen Feldes übereinstimmt, schon nach einigen Impulsen zu einer gut sichtbaren Schwingungsamplitude zu bringen.

 

Techn. Daten und Details von Alte  - Messtechnik, und aus Unterlagen  Palm / Hartmann & Braun von 1928 und teils selbst Erstellt.


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Technische Daten:

 

Das Messgerät besitzt ein Spannunbgsbereich mit 110 Volt Wechselspannung.

Der Frequenzbereich liegt in der mitte der Anzeige bei exakt 100 Hz.

Beginnend bei 90 bis 105 Hz.

Der Zungenfrequenzmesser nach Hartmann – Kempf ist in Abb. 1 im Schnitt dargestellt. Eine Anzahl Stahlzungen 1 ist in einem Halter 2 festgeklemmt. Sie tragen an ihrem rechten Ende eine kleine, weiß lakierte Fahne 3, die im Ausbruch einer Skala steht und im Abb.4 von vorn gesehen gezeichnet ist.

Zwischen der oberen und unteren Reihe der Stahlzungen in Abb. 1 steht ein Elektromagnet 4, durch dessen Wicklung 5 ein Wechselstrom von der Frequenz ( f ) fließt.

Die Kraftlinien des Magnetfeldes schließen sich zum Teil über die Stahlzungen; bei jedem Wechsel werden die Zungen einmal etwas angezogen mit einer Kraft, die eine mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Durchbiegung der Zunge zur Folge hat. Diese kleine Kraft reicht aber aus, um diejenige Zunge, deren Eigenschwingungszahl mit der Wechselzahl des Elektromagnetischen Feldes übereinstimmt, schon nach einigen Impulsen zu einer gut sichtbaren Schwingungsamplitude zu bringen.